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Geschichten / Historisches

Ein wenig Historisches 

Die Wurzeln
Die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Technik, neue Erkenntnisse der Naturwissenschaft, verstärkte Forschungsreisen sind kennzeichnend für das 19. Jahrhundert. Aufbauend auf den Traditionen der "Kosmos-Vorlesungen" Alexander von Humboldts begann eine Epoche der umfassenden allgemeinen und beruflichen Bildung. Humboldt vermittelte erstmals vor einem breiten Publikum ein naturwissenschaftliches Weltbild. Diese Vorträge bildeten die Grundlage der ersten wissenschaftlichen Bildungsvereine, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Berlin, aber auch in anderen deutschen Städten entstanden.

Der Anfang
1888 wurde durch den Astronomen Wilhelm Foerster, dem Verleger und Publizisten Max Wilhelm Meyer und dem Industriellen Werner von Siemens die neue Gesellschaft "URANIA" gegründet. Hauptattraktionen waren die astronomische, die physikalische und die mikroskopische Abteilung sowie das wissenschaftliche Theater. Die großzügig gestaltete astronomische Abteilung war die erste Volkssternwarte der Welt. Der dauerhafte Erfolg der Berliner URANIA führte im Ausland zur Gründung neuer Bildungsvereine.

Schwierige Zeiten
Die beiden Weltkriege brachten grundlegende Veränderungen mit sich, die die bewährte Arbeit der Urania unterbrach.

Neubelebung einer Idee
Inzwischen ist der Wunsch ausgeprägt, über den Alltag hinaus die Freizeit kulturvoll zu gestalten. Diesen Anspruch haben eine Handvoll erfahrener Urania-Mitglieder vergangener Jahre aufgegriffen und 1993 den URANIA Kultur- und Bildungsverein Gotha e.V. gegründet.

Der Neubeginn in Gotha 
  Erste Vorträge, Beratungen für Arbeitslose, 
  Arbeit an wissenschaftlichen Projekten forderten zum 
  Neubeginn heraus. 
  Der Arbeitsumfang wuchs ständig. Aus unserem aktuellen 
  Angebot und unseren Veröffentlichungen können Sie sich 
  selbst ein Bild der URANIA formen.