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Geschichten / Urania Heute / Chronik 

Chronik 

1993

Am 24. November wird der URANIA Kultur- und Bildungsverein Gotha e. V. auf Initiative und mit Unterstützung des Landesverbandes Thüringen gegründet. Zum Vorsitzenden wird Lothar Hofmann gewählt.

Die 12 Gründungsmitglieder beschließen die Satzung und einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 24,- DM. 

1994 

Ab Januar hat die URANIA Gotha eine Adresse: Gartenstraße 27.

Im März nehmen zwei Mitarbeiter/innen im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen hre Tätigkeit auf.

Erste Veranstaltungen und Bildungsfahrten finden statt. Allerdings ist die Resonanz ernüchternd: Teilnahme zu gering, Aufwand und finanzielles Risiko zu hoch. 

1995   

Ab Mai  gibt es eine neue Adresse: Mozartstraße 5.

Die Entscheidung, mit Hilfe von Fördergeldern der Bundesanstalt für Arbeit, Mitarbeiter/innen zu beschäftigen (ABM), die sich in Projekten mit regionalgeschichtlichen Themen befassen, stellt Weichen für die künftige URANIA-Arbeit.

Im Laufe des Jahres werden 36 Veranstaltungen (Vorträge) mit 408 Teilnehmern durchgeführt und 7 Bildungsfahrten finden statt. 

1996 

Es sind 19 Mitarbeiter/innen (ABM) in fast ebenso vielen Projekten tätig. 

Im Juni wird das erste Sommerfest organisiert und die erste Ausgabe der URANIA – Akzente“ (Vereinszeitung) erscheint. 

Ende des Jahres gründen sich die ersten beiden Arbeitskreise, AK „Regionalgeschichte“ und AK „Geschichte(n) schreiben“. 

Inzwischen hat der Verein 52 Mitglieder.  

1997 

Im Mai wird Dr. Karin Krause als Projektmanagerin eingesetzt und zur ehrenamtlichen Geschäftsführerin berufen.  

Strukturelle, koordinierende und arbeitsorganisatorische Maßnahmen werden eingeleitet; Projekte sollen erfolgsorientierter realisiert und Ergebnisse öffentlichkeitswirksamer vorgestellt werden.  

Im November gründet sich der Arbeitskreis „Leinakanal“. Damit sind nun drei Arbeitskreise aktiv. 

Insgesamt werden 125 Veranstaltungen mit 2200 Teilnehmern durchgeführt. 

Erstmals findet im November der „URANIA-Treff“ statt, dieser wird künftig einmal monatlich angeboten, um Informationen, Ideen und Erfahrungen auszutauschen.  

Der Verein zählt inzwischen 95 Mitglieder. 

1998 

Es sind 35 Mitarbeiter/innen in 14 Projekten bzw. Teilprojekten tätig, die zum Teil in Vorbereitung auf die 1225-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Gotha (2000) längerfristig realisiert werden.  

Vom 7. Mai bis 12. Juli wird eine deutsch-venezolanische Gemäldeausstellung „Encuentros-Begegnungen“ im Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde gezeigt. Zur Eröffnungsveranstaltung im Ekhoftheater wird u.a. der Botschafter der Republik Venezuela Dr. Becker Becker begrüßt – Schirmherr der Ausstellung.  

Im Oktober  findet die erste Weiterbildungsveranstaltung für Ortschronisten statt (künftig im Frühjahr und Herbst eines jeden Jahres).

Inzwischen hat der Verein 151 Mitglieder. 

1999 

Im Laufe des Jahres sind 43 Mitarbeiter/innen in 22 Projekten/Teilprojekten tätig.

Ergebnisse und Teilergebnisse werden öffentlichkeitswirksam präsentiert, vor allem die Schriftenreihe „Firmengeschichte der Stadt und des Landkreises Gotha“ mit zunächst 18 Einzelheften,  die Broschüre „Bildhauer und Maler in Gotha (1640-1918)“ und die beiden Sammlungen „Gedichte und Lieder aus dem Gothaer Land“ (I und II).   

Ein besonderer Höhepunkt ist die Ausstellung „Alexander von Humboldt und Gothaer Gelehrte“ (230. Geburtstag, 140. Todestag und 200. Jahrestag seiner Südamerikareise) 

  • Im August wird die Rohrbachsche Sternwarte eröffnet. Das Bildungskonzept der URANIA ermöglicht die öffentliche Nutzung in guter Zusammenarbeit mit den Eigentümern. Bis Dezember finden 48 Veranstaltungen (Himmelsbeobachtungen, Vorträge) mit 1555 Teilnehmern statt.

  • Insgesamt finden 256 Veranstaltungen mit 4424 Teilnehmern statt, darunter eine Gedenkveranstaltung zum 250. Geburtstag von Justus Perthes im Ekhoftheater (150 Gäste). 

  • Die URANIA Gotha weitet sich aus und eröffnet im August in Bad Langensalza und Eisenach Zweigstellen, die zunächst von je einer Mitarbeiterin (ABM) vor Ort betreut werden. 

  • Erstmals findet im November eine URANIA-Party statt (künftig einmal im Jahr).  

2000 

Ab Januar hat die URANIA Gotha eine neue Adresse:  Cranach-Haus, Hauptmarkt 17. 

Zu dieser Zeit sind 25, ab April 31 Mitarbeiter/innen beschäftigt, davon sechs in Bad Langensalza und vier in Eisenach.   

  • Inzwischen sind 22 Hefte der Schriftenreihe „Firmengeschichte der Stadt und des Landkreises Gotha“ erschienen. Das Taschenlexikon „Gothaer Persönlichkeiten“ und die umfangreiche Broschüre „Adel im Gothaer Land (722 – 1919)“ werden vorgestellt.

  • Im Ergebnis der Projekte „Literarisches Gotha“ und „Städtebauliche Entwicklung der Stadt Gotha (1871 – 1914)“ liegen Dokumentationen vor.   

  • Die Dauerausstellung „Carl Rohrbach und seine Sternwarte“ wird im April eröffnet. Dazu liegt ein Begleitheft vor.

  • Es finden 294 Veranstaltungen mit 4200 Teilnehmern und sieben Bildungsfahrten mit 259 Teilnehmern statt. 

  • Die Zahl der URANIA-Mitglieder ist inzwischen auf 193 angestiegen. 

Im Dezember wird Dr. Karin Krause auf eigenen Wunsch von dem Ehrenamt der Geschäftsführerin entbunden. 

2001 

Ab Januar ist Ingrid Wolf ehrenamtlich als Geschäftsführerin tätig.   

In den ersten Monaten des Jahres laufen fast alle Arbeitsverträge aus. Der Vorstand entscheidet sich für weitere Neueinstellungen, obwohl sich die Förderbedingungen auf dem 2. Arbeitsmarkt inzwischen verschlechtert haben.  Im Februar schließt das Projekt „Industriegeschichte der Stadt Bad Langensalza“ mit einer Sonderausstellung ab. 

  • Ebenfalls im Februar wird das „Kleine Lexikon der Persönlichkeiten der Stadt Bad Langensalza und von Ufhofen“ präsentiert. 

  • Vier weitere Gothaer Firmengeschichten werden abgeschlossen und erweitern die Schriftenreihe. 

  • Im Dezember kann der 5000. Besucher im Rohrbachturm begrüßt werden.  

  • Eine Dauerausstellung „Leinakanal“ wird im Keller des Cranach-Hauses eröffnet.  

  • Es werden 304 Veranstaltungen mit 4060 Teilnehmern und 12 Bildungsfahrten mit 438 Teilnehmern registriert.  

2002  

Im Verlauf des Jahres sind 13 bis 16 Beschäftigte mit Arbeitsvertrag (2. Arbeitsmarkt) und sechs Mitarbeiter/innen im Rahmen der vom Landratsamt geförderten Aktion „50 plus“ tätig.    

Registriert werden 257 Veranstaltungen mit 3475 Teilnehmern, darunter zwei Gedenkveranstaltungen, in denen an den Ehrenbürger der Stadt Gotha Otto Liebetrau und an den Verleger und Publizisten Rudolph Zacharias Becker erinnert wird.    

Neun Bildungsfahrten mit 375 Teilnehmern finden statt.  

2003  

Anfang des Jahres sind noch 11 Mitarbeiter/innen beschäftigt, die meisten Arbeitsverträge (2. Arbeitsmarkt) laufen in den nächsten Monaten aus.  

  • Ingrid Wolf nimmt nur noch bis Juli geschäftsführende Aufgaben wahr.

  • Es werden je eine Broschüre über Bertha von Suttner und Freiherr von Frankenberg erstellt.  

  • Es existieren zwei Arbeitskreise, darunter der neu gegründete Arbeitskreis „Gesundheit“.  

  • Im November wird das 10-jährige Bestehen der URANIA Gotha in einer Festveranstaltung begangen.  

  • Bis Dezember hat sich die Anzahl der Mitglieder auf 135 reduziert.  

Es wird immer deutlicher, dass die URANIA Gotha nur dann eine Zukunft hat, wenn einschneidende Maßnahmen durchgesetzt und einige Weichen neu gestellt werden.  

2004

Am 20. August wird Dr. Karin Krause in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Vorsitzenden gewählt. Man ernennt  den bisherigen Vorsitzenden Lothar Hofmann zum Ehrenvorsitzenden. Es wird ein Gesamtkonzept beschlossen, das - basierend auf einer gründlichen Analyse - Aussagen zu Zielen und Tätigkeitsbereichen, Schwerpunkte zur Umgestaltung und vor allem konkrete Maßnahmen zur Stabilisierung der finanziellen Bedingungen enthält.  

Mehr denn je ist ehrenamtliches Engagement gefragt. Das gilt verstärkt auch für die Projektarbeit, die künftig zum Teil in Arbeitskreisen realisiert werden soll.

  • Im Oktober gründet sich der Arbeitskreis „Firmengeschichte“, in dem ehemalige Mitarbeiter/innen die gefragte Schriftenreihe fortsetzen wollen.  

  • Der Arbeitskreis „Geographie/Kartographie“ konzentriert sich auf ein Projekt, das im Zusammenhang mit der Gründung des Verlags Justus Perthes 1785 (Jubiläum im Jahr 2005) an Persönlichkeiten erinnern soll, die dem Verlag zu Weltruhm verhalfen.  

  • Es werden 118 Veranstaltungen mit 2394 Teilnehmern und neun Bildungsfahrten mit 280 Teilnehmern durchgeführt.  

Ab März wird mit einer früheren Mitarbeiterin (2.Arbeitsmarkt) ein Arbeitsvertrag abgeschlossen (Minijob), um die Geschäftsstelle als Zentrale für koordinierende, organisatorische und verwaltungs-technische Arbeiten sowie als öffentliche Anlaufstelle aufrecht zu erhalten.  

  • Die URANIA Gotha ist nun auch im Internet präsent.  

Vereinsverordnungen werden überarbeitet und konkretisiert, darunter die Beitragsordnung (gültig ab Januar 2005). Es erfolgt eine „Bereinigung“ der Mitgliederliste. In der Statistik wird nur noch erfasst, wer seiner Beitragspflicht nachkommt, wodurch sich die Anzahl der Mitglieder auf 121 reduziert.    

2005  

Es sind sechs Arbeitskreise tätig, darunter seit Mai der AK „Literatur“ und seit November der AK „Recht“.  

Im Laufe des Jahres schließen drei Projekte mit der Herausgabe von Broschüren ab:  

  • „Die Chorbewegung im Landkreis Gotha von 1800 bis  zur Gegenwart“,

  • „220 Jahre Staatliche Bauschule Gotha“ und

  • „Gothaer Geowissenschaftler in 220 Jahren“.  

Insgesamt werden 115 Veranstaltungen mit 2117 Teilnehmern durchgeführt.

Am 23. September wird das 100-jährige Bestehen der Rohrbachschen Sternwarte gefeiert. Es ist die letzte URANIA Veranstaltung, die im Rohrbachturm stattfinden kann, was zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt ist. Der Vorstand geht davon aus, dass eine weitere (eingeschränkte) Nutzung trotz Eigentümerwechsel nach Abschluss der Bauarbeiten möglich ist. In den vergangenen sechs Jahren konnten mehr als 7500 Besucher im Rohrbachturm begrüßt werden.  

Im Februar erscheint die 30. Ausgabe der URANIA-Akzente.    

Im September sind die Maßnahmen zur räumlichen Einschränkung, durch die Fixkosten reduziert werden müssen, abgeschlossen. Ab Oktober stehen nur noch zwei Räume zur Verfügung.  

2006  

Im Laufe des Jahres werden sechs Broschüren herausgegeben:  

  •   „Heimatstuben und Dorfmuseen im Kreis Gotha“,

  •   „Autoren aus der Region stellen sich vor“

  •    „Gustav Freitag – Eine kritische Würdigung“.

  •    „Brand & Grasemann – Maschinenfabrik“ (Heft 26)

  •   „Hanfschlauchwebereien und Gummiindustrie in Waltershausen“ (Heft 27) 

  •   „Fensterblicke 2006“ (AK Literatur).  

Es finden 107 Veranstaltungen mit 1892 Teilnehmern statt, darunter Gedenkveranstaltungen zu Friedrich Myconius (420. Todestag), Gustav Freytag (190. Geburtstag) und Bertolt Brecht (50. Todestag).

Insgesamt sind sechs Arbeitskreise tätig. Nach mehr als 8-jähriger Tätigkeit stellt der Arbeitskreis „Leinakanal“ seine Tätigkeit ein. Die „Freunde des Leinakanals“ gründen im April einen eigenständigen Verein.

Im November wird die URANIA Gotha mit dem Kulturpreis des Landkreises ausgezeichnet.  

2007  

Im Januar gründet sich der Arbeitskreis „Fotografie“.  

Im Laufe des Jahres werden 3 Publikationen herausgegeben:  

  • „Justus Perthes – Geographische Verlagsanstalt Gotha“

  • „Friedrich Myconius – ein Gothaer in Zeiten des Umbruchs“ 

  •  „Fensterblicke 2007 – Liebe in Bonsaiform“  

Insgesamt finden 123 Veranstaltungen mit 2455 Teilnehmern statt.

Erstmals wird im September die Gothaer Seniorenakademie in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Seniorenbeirat unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters eröffnet.  

Es werden 10 Bildungsfahrten mit 346 Teilnehmern durchgeführt.

2008  

Die URANIA Gotha feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Das findet Beachtung in Publikationen, Präsentationen und Veranstaltungen.

  • Höhepunkt ist eine Festveranstaltung am 21. November im Bürgersaal des historischen Rathauses, zu der auch die Broschüre „15 Jahre URANIA Gotha“ präsentiert wird.

  • Im März schließt die erste Gothaer Seniorenakademie ab. Die außerordentlich positive Resonanz veranlasst zur Fortführung nach bewährtem Konzept: 6 Vorlesungen, dazu begleitende Veranstaltungen.

  • Ab September wird die zweite Gothaer Seniorenakademie unter dem Motto „Mein Gotha lob ich mir“, in der die Geschichte aber auch die Perspektive Gothas im Mittelpunkt stehen, angeboten. Wegen der großen Nachfrage wird parallel eine B-Reihe durchgeführt (insgesamt 198 Teilnehmer).  

  • Ebenfalls im September beginnt unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters eine erste Seniorenakademie in Waltershausen.  

  • Im März findet die 20. Tagung der Heimatpfleger, Heimatforscher und Ortschronisten statt – erstmals unter der Schirmherrschaft des Landrates.  

  • Im Juni erscheint die 40. Ausgabe der URANIA-Akzente.  

Auszug aus der Kurzchronik 1993 bis 2008

 

2009 

Im Laufe des Jahres werden 3 Publikationen herausgegeben:  

  • Verlag Friedrich Christoph Perthes

  • Herrmann Haack

  • Waltershäuser Persönlichkeiten

Ab 28. Juli 2009 befindet sich die URANIA Geschäftsstelle in Gotha, Brühl 4.

 

Ab September bis Februar 2010 lief die dritte Gothaer Seniorenakademie (Reihe A und B  = 198 Teilnehmer)  sowie die zweite Waltershäuser Seniorenakademie (67 Teilnehmer) erfolgreich.

 

Im März und Oktober fanden die traditionellen  Treffen der Heimatpfleger, Heimatforscher und Ortschronisten statt – wieder unter der Schirmherrschaft des Landrates.    

 

Insgesamt fanden 132 Veranstaltungen mit 3624 Teilnehmern statt. 

 

Es wurden 7 Bildungsfahrten mit 203 Teilnehmern durchgeführt.  

Der Verein zählt 136 Mitglieder (Stand 01.01.10).  

 

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